„Muslim Affairs“ – Außenpolitik im Nahen Osten

Günay

Arbeitspapiere 29.09.2014

Arbeitspapier 76 / September 2014 von Cengiz Günay

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Zusammenfassung

Angesichts der Umbrüche im Nahen Osten stellt sich die Frage inwieweit sich die sozialen, gesellschaftlichen und politischen Dynamiken in der Außenpolitik der einzelnen Staaten widerspiegeln werden. Moderate islamistische Bewegungen sind, wenn sie auch wie im Falle Ägyptens bekämpft werden, nach wie vor wichtige Akteure. Sie sind Teil eines öffentlichen Diskurses, der gegenüber islamischen Angelegenheiten und den Leiden der Muslime sensibel ist. Die vorliegende Analyse setzt sich mit den internen und externen strukturellen Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Außenpolitik auseinander, dabei greift sie vor allem die wachsende Rolle von islamischen Referenzen und Symbolen als Legitimationsmechanismen auf. In weiterer Folge geht sie näher auf einige außenpolitische Impulse und Initiativen, die von den islamistischen Regierungen gesetzt wurden, sowie auf deren längerfristige Nachwirkungen ein.