Die neue US-Außenpolitik unter Donald Trump

Dzihic, Günay

Veranstaltung, Summary, Podcasts 29.05.2017

Podiumsdiskussion

Zurück

<< Audioaufnahme der Veranstaltung >>

<< Die schriftliche Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier >>

Mit der Präsidentschaft Trumps scheint sich in vielen Bereichen eine Kehrtwende der US-Außenpolitik abzuzeichnen. Ein Hang zu Informalität, wie die die Vermischung von Staatsinteressen mit Eigeninteressen, ad hoc Entscheidungen und Pragmatismus sind Eigenschaften, die Trump attraktiv für autoritäre Regime machen und gleichzeitig alte Verbündete vor den Kopf stoßen. Trump ist auch nach etwas mehr als 100 Tagen seiner Präsidentschaft eine Blackbox. Auch wenn dies in einer ohnehin instabilen Welt für weitere Unruhe sorgt, so können neben einer erratischen Rhetorik des Präsidenten durchaus auch mehrere Kontinuitäten mit der Ära Obama beobachtet werden. Trump kündigte nicht das Abkommen mit dem Iran auf, auch Israels Hoffnungen auf eine radikale Kehrtwende in der US-Politik blieben enttäuscht und in Syrien änderte die Trump-Administration, sehr zum Unmut der Türkei nicht die Politik gegenüber den kurdischen YPG Milizen, ebenso wie am Balkan, wo bislang kein einziger US-Botschafter ausgetauscht wurde.

Podiumsdiskussion mit:

Vedran Dzihic
, Österreichisches Institut für Internationale Politik
Heinz Gärtner
, Internationales Institut für den Frieden, Universität Wien
Cengiz Günay
, Österreichisches Institut für Internationale Politik
Gudrun Harrer, Der Standard, Universität Wien
Reinhard Meier-Walser
, Hanns-Seidel Stiftung, Universität Regensburg

Moderation:

Stephanie Fenkart
, Internationales Institut für den Frieden

Datum und Uhrzeit:

Montag, 29. Mai 2017

19:00 – 20:45 Uhr

Ort:
oiip

Berggasse 7,1090 Wien

zum Programm

In Kooperation mit dem Internationalen Institut für den Frieden und dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport.