Interkultureller Dialog im Lichte einer zunehmenden Polarisierung – noch realisierbar?

Gharib

Veranstaltung, Summary 07.04.2017

Anna Lindh Capacity Building Workshop

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Im Zuge einer steigenden Polarisierung und politischen Instrumentalisierung, wird der interkulturelle Dialog immer schwieriger, aber in Zeiten wachsender Intoleranz und rassistischer Diskurse gleichzeitig auch umso wichtiger. Hasspostings, feindliche Äußerungen, übergriffige Kommentare in sozialen Medien und wachsende Aggressivität im Alltag stellen all jene, die sich für Dialog und Offenheit einsetzen vor große Herausforderungen. Sie sehen sich mit dem Vorwurf der Naivität, Gutmütigkeit und Wahrheitsverweigerung konfrontiert bzw. fehlt es oft an Instrumenten und Erfahrungen. Wie soll man damit umgehen? Aktiv und offensiv die Konfrontation suchen, auf Provokationen antworten oder lieber schweigen? Diskutieren oder nicht diskutieren?
Der Anna Lindh Capacity Building Workshop dient dazu VertreterInnen der Zivilgesellschaft und ExpertInnen aus Bereichen der Psychologie, Jugendforschung, Jugendarbeit, Soziologie, Politik und Journalismus einen Raum für Austausch und Weiterbildung zu bieten.

Die Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier

Impulsstatements werden gehalten von:
Dr. Bernhard Weidinger
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Dipl.-Psych.in Saskia Lackner
SIETAR Austria
Eva Maria Riess, MA
Integrationswerkstatt
Susanne Schrott, MBA
Leiterin Wiener Jugendzentrum „Jugendtreff Jat 1020 Wien“
Dr. Veronika Bernard
Universität Innsbruck
Mag. Agnes Tuna
Expertin im Bereich interkult. Dialog
Sebastian Kraner, MA
Künstler (Projekte zu Nationalstaatlichkeit und Rechtspopulismus)

Einleitung & Moderation:
Dr. Cengiz Günay
oiip
MMag. Sherin Gharib
oiip

Freitag, 7. April 2017
10:00 – 13:00 Uhr
oiip
Berggasse 7, 1090 Wien

Anmeldung erforderlich per E-Mail an: anna.lindh.foundationoiip.ac.at

Einladung

Eine Veranstaltung des österreichischen Anna-Lindh Netzwerks.