Interferenzen, Wechselwirkungen und die Herausforderungen für die Rüstungskontrolle und Abrüstung in Europa

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Arbeitspapiere 20.12.2016

Arbeitspapier 92 / Dezember 2016

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Zusammenfassung
In den letzten Jahren war ein Stillstand in den Bemühungen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung zu beobachten, während zugleich der Fortbestand von früheren Errungenschaften auf dem Gebiet nicht gewährleistet scheint. Dies resultiert nicht allein aus dem Umstand, dass sich die Beziehungen zwischen den USA/NATO und Russland deutlich verschlechtert haben, ist sondern auch auf Probleme und Komplexitäten zurückzuführen, die dem Bereich der Rüstungskontrolle und Abrüstung eigen sind und sich aus den Interferenzen und Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Waffentypen – bereits vorhanden oder noch in Entwicklung – und verschiedenen Regionen ergeben. Dieses Papier beleuchtet und diskutiert diese Wechselwirkungen entlang unterschiedlicher Achsen (Materie, Region und Zeit) und veranschaulicht auf diesem Wege die Herausforderungen, mit denen die Rüstungskontrolle und Abrüstung in Europa in diesem Zusammenhang konfrontiert sind.

Abstract
Efforts to bring forward disarmament and arms control have not only experienced a standstill in recent years, there is even a reverse trend jeopardizing the conservation of agreements and comprises struck before. This is not solely due to the deteriorating relationship between the US/NATO and Russia, but also a consequence of complexities and problems specific to the realm of arms control and disarmament given in the face of interferences and interdependencies between various weapons types – both deployed and still in development – and different regions. This paper shows and discusses such interdependencies along various axes (materiel, region and time) and highlights related challenges confronting arms control and disarmament in Europe.