Veranstaltungen - Detail

  • 15 / 11
    2010

    Lateinamerika im globalen Machtgefüge - Zur geopolitischen Bedeutung des lateinamerikanischen Kontinents

    Paneldiskussion

    Die aktuelle Wirtschaftskrise führt den Trend zu einer Veränderung im globalen Machtgefüge deutlich vor Augen. Angeführt durch die BRIC1 Gruppe forcieren neue Big Player einen Wandel der multipolaren Ordnung. Diese Entwicklung ist auch in Lateinamerika zu beobachten, wo besonders China durch sein wirtschaftliches Engagement deutlich an Präsenz gewonnen hat, während die USA und Europa Einfluss in der Region einbüßen.
    Lateinamerika selbst tritt heute außerdem zunehmend selbstbewusst auf und ist damit sowohl Objekt als auch Subjekt eines geopolitischen Paradigmenwechsels. Im Rahmen der Panel-Diskussion wurden die unterschiedlichen Interessen und Strategien der USA, Europas und Chinas in Bezug auf Lateinamerika analysiert. Stellvertretend für die Region wurde besonders die Rolle des regionalen Vorreiters Brasilien näher beleuchtet. Ziel  der Veranstaltung war es, die veränderten globalen Rahmenbedingungen in Hinblick auf Lateinamerika darzustellen.

    zum Summary der Veranstaltung

     

    Begrüßung:
    Cengiz GÜNAY (oiip)

    ReferentInnen:

    USA-Lateinamerika:
    Gerhard DREKONJA (Emeritus Professor am Institut für Geschichte der Universität Wien/Universidad del Norte Colombia)

    EU-Lateinamerika:
    Susanne GRATIUS (Senior Researcher der FRIDE - Fundación para las Relaciones Internacionales y el Diálogo Exterior, Madrid)

    China-Lateinamerika:
    Helmut OPLETAL (Lehrbeauftragter des Instituts für Ostasienwissenschaften/Sinologie der Universität Wien/ehem. Chinakorrespondent des ORF)

    Brasilien als regionaler Vorreiter in Lateinamerika:
    Ursula PRUTSCH (Dozentin am Amerika Institut der Ludwig Maximilians Universität München)

    Moderation:
    Markus SCHWARZ-HERDA (oiip)

    15. November 2010
    18.00 Uhr

    Diplomatischen Akademie
    Favoritenstrasse 15a, 1040 Wien

    Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Diplomatischen Akademie Wien, dem Lateinamerika Institut, dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sowie dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung statt.

    Programm

    Artikel im Wirtschaftsblatt.at vom 16.11.2010 über die Veranstaltung