{"id":2691,"date":"2020-02-21T09:38:20","date_gmt":"2020-02-21T08:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oiip.ac.at\/?p=2691"},"modified":"2020-02-21T09:44:15","modified_gmt":"2020-02-21T08:44:15","slug":"neue-salafisten-agieren-unterschwelliger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oiip.ac.at\/en\/news\/neue-salafisten-agieren-unterschwelliger\/","title":{"rendered":"&#34;Neue Salafisten agieren unterschwelliger&#34;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neue Salafisten agieren unterschwelliger<\/strong><\/p>\n<p><strong>Extremismusforscherin Daniela Pisoiu sprach in \u00d6sterreich mit inhaftierten Anh\u00e4ngern des Islamischen Staates. Im Interview erz\u00e4hlt sie von Auslandsk\u00e4mpfern, ihren Resozialisierungschancen und neuen Formen des Salafismus.<\/strong><\/p>\n<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Es war eine gewaltige Faszination, die der Islamische Staat (IS) auf seine Anh\u00e4nger in Europa aus\u00fcbte. Tausende Menschen reisten aus der EU nach Syrien und in den Irak, um sich der Terrormiliz anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"em_text\">\u00d6sterreich befand sich, gemessen an der Anzahl der Auslandsk\u00e4mpfer pro Einwohner, unter den europ\u00e4ischen Spitzenreitern: 320 Personen beteiligten sich laut dem \u00f6sterreichischen Verfassungsschutz am Dschihad in Syrien und dem Irak beziehungsweise wollten sich daran beteiligen. 62 konnten an der Ausreise gehindert werden, 93 kehrten nach \u00d6sterreich zur\u00fcck. Dutzende kamen im Kriegsgebiet ums Leben oder halten sich noch dort auf. In den Jahren 2015 und 2016 erhielt der IS den gr\u00f6\u00dften Zulauf, mit seinen zunehmenden Niederlagen sank auch die Zahl der Ausreisen wieder stark.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Extremismusforscherin Daniela Pisoiu besch\u00e4ftigt sich seit Jahren mit Dschihadismus, Terrorismus und Radikalisierung. Pisoiu betrieb mit ihrem Team Feldforschung auf dem Gebiet. Sie interviewte Auslandsk\u00e4mpfer, die nach \u00d6sterreich zur\u00fcckkehrten und nun in Haft sind, wertete Gerichtsakten aus und befragte auch Personen, die zwar mit dem Gedanken an eine Ausreise spielten, letztlich aber in \u00d6sterreich blieben. Die &#34;Wiener Zeitung&#34; sprach mit Pisoiu \u00fcber ihre Erkenntnisse.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>&#34;Wiener Zeitung&#34;: Frau Pisoiu, was hat derart viele Personen in \u00d6sterreich veranlasst, nach Syrien auszureisen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Daniela Pisoiu: In \u00d6sterreich gab es vor dem Auftauchen des IS deutlich weniger Interesse f\u00fcr den Dschihadismus. Erst der IS hat hierzulande diesen Boom ausgel\u00f6st. Er verk\u00f6rperte zum damaligen Zeitpunkt f\u00fcr manche Menschen eine Utopie: den idealen islamischen Staat, in dem alles gerecht und hervorragend ist.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Der IS entsetzte aber doch schon fr\u00fch mit Enthauptungen und anderen Gr\u00e4ueltaten.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Einige Anh\u00e4nger haben die Gr\u00e4ueltaten bewusst ausgeblendet. Es kam auch stark ein Mechanismus zum Tragen, den man bei allen Kriegen sieht.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>K\u00f6nnen Sie das n\u00e4her beschreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Der IS hat bei seiner Propaganda vor allem mit Emotionen gearbeitet. In Videos wurde gezeigt, welche Gr\u00e4ueltaten das syrische Regime und die anderen Akteure an der Zivilbev\u00f6lkerung ver\u00fcben, wie sehr die Kinder unter dem Konflikt leiden. Das hat die IS-Anh\u00e4nger erz\u00fcrnt und emp\u00f6rt. Sie wollten einerseits etwas dagegen unternehmen. Andererseits hat diese Flut an Gewaltdarstellungen auch die Toleranzgrenze f\u00fcr die Gewalt des IS erh\u00f6ht.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Wollten die Ausreisenden sich aktiv am Krieg beteiligen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Was diese Personen letztlich wirklich in Syrien getan haben, l\u00e4sst sich nur selten nachweisen. Manche wollten sicherlich k\u00e4mpfen. Es scheint aber, dass der Gro\u00dfteil schlicht nach einer Besch\u00e4ftigung suchte und beim Aufbau des IS helfen wollte. Insbesondere die Jugendlichen haben die Gefahren untersch\u00e4tzt und nicht realisiert, wie gef\u00e4hrlich es in Syrien ist: F\u00fcr sie war der IS einfach eine &#34;coole&#34; Organisation, eine Art Modeerscheinung. Die hochprofessionelle Videopropaganda und die coolen Outfits haben sicherlich dazu beigetragen, dieses Image zu transportieren.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Aus welchem Milieu kommen denn die Auslandsk\u00e4mpfer?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Es waren einige Jugendliche dabei, meist waren es aber \u00fcber 20-J\u00e4hrige. Ihr Bildungsgrad war nicht sehr hoch: Der \u00fcberwiegende Teil hatte keine Matura, nur ein paar wenige hatten ein Studium angefangen.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Waren sie arbeitslos?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Ja, der \u00fcberwiegende Teil. Aber es handelte sich meist nicht um Langzeitarbeitslose. Oft ist es vorgekommen, dass sie erst aufgrund ihrer Radikalisierung ihren Job verloren.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel nennen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Es gab da etwa einen Taxifahrer, der sich dem Dschihadismus zuwandte. Ihm hat es irgendwann nicht mehr gepasst, dass er dauernd leicht bekleidete und betrunkene Frauen herumfahren musste. Er hat sie dann einfach nicht mehr mitgenommen und dadurch viel weniger verdient.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong>Handelt es sich bei den Auslandsk\u00e4mpfern europaweit um eine homogene Gruppe? Oder gibt es da l\u00e4nderspezifische Unterschiede?<\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">In \u00d6sterreich zeigen sich einige Besonderheiten. Es gab nur wenige Konvertiten, die meisten Ausreisenden waren keine Staatsb\u00fcrger, in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern war das anders. Zudem handelte es sich in L\u00e4ndern wie Frankreich und Belgien bei den Auslandsk\u00e4mpfern oft um Kleinkriminelle, die sich dann dem Dschihadismus zuwandten. Wir wissen das aus einer vergleichenden Studie zu dem Thema.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong>I<em>n \u00d6sterreich war das nicht der Fall?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Nein, hierzulande hatten weit weniger Personen eine kriminelle Vergangenheit.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Haben Sie daf\u00fcr eine Erkl\u00e4rung?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Frankreich hat aufgrund seiner Geschichte als fr\u00fchere Kolonialmacht andere Probleme als \u00d6sterreich. Dort gab es bereits seit den 1990ern terroristische Gruppierungen, etwa die Groupe Islamique Arm\u00e9 (GIA) aus Algerien. Sie hat 1995 mehrere Terroranschl\u00e4ge in Paris ver\u00fcbt. Verurteilte Terroristen haben dann andere H\u00e4ftlinge im Gef\u00e4ngnis radikalisiert, wie etwa der GIA- und sp\u00e4tere Al-Kaida-Anh\u00e4nger Djamel Beghal. Er radikalisierte mehrere IS-Anh\u00e4nger, darunter zwei der Pariser Attent\u00e4ter von 2015.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><em><strong>In \u00d6sterreich gab es diese Gruppierungen nicht. Wie haben sich die Menschen hierzulande radikalisiert?<\/strong><\/em><\/p>\n<p class=\"em_text\">Eine Radikalisierung erfolgt in kleinen Schritten. So war das Leid der syrischen Zivilbev\u00f6lkerung bei den Muslimen in \u00d6sterreich ein gro\u00dfes Thema, \u00fcberall wurde dar\u00fcber gesprochen. Manche haben sich dann im Internet informiert und sind auf die IS-Propaganda gesto\u00dfen. Die war wahnsinnig effektiv. Nach und nach haben sich Personen isoliert. Sie kamen in eine Blase, in der sie nur noch unter Gleichgesinnten waren.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong>Sie steckten dann in einer Art Teufelskreis fest?<\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Ja, sie f\u00fctterten sich gegenseitig mit der Propaganda und setzten sich unter Druck, endlich nach Syrien zu gehen. Bei den Jugendlichen war dieser Druck, sich beweisen zu m\u00fcssen, besonders stark. Diese zunehmende Radikalisierung spiegelte sich dann auch im Privatleben wider.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Inwiefern?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Personen verhielten sich gem\u00e4\u00df den Regeln der Scharia, sie zogen sich islamisch an und trugen lange B\u00e4rte. Das stie\u00df in der \u00d6ffentlichkeit auf Ablehnung und st\u00e4rkte die Betroffenen in ihrem Entschluss, sich dem IS in Syrien anzuschlie\u00dfen. Denn dort werden die Scharia und verh\u00fcllte Frauen respektiert.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Welche Rolle spielte die Religion, der Islam, f\u00fcr die Auslandsk\u00e4mpfer?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die soziale Dynamik war am wichtigsten. Die meisten Auslandsk\u00e4mpfer besa\u00dfen wenig Wissen \u00fcber die Religion und wurden durch pers\u00f6nliche, soziale und politische Gr\u00fcnde motiviert. Dementsprechend war die IS-Propaganda f\u00fcr das westliche Publikum ganz anders gestaltet als die Propaganda f\u00fcr das arabische Publikum. Sie enthielt deutlich weniger religi\u00f6se Inhalte und mehr popkulturelle Elemente, \u00e4hnlich wie in Videospielen und Hollywood-Filmen. Es gab aber auch knallharte Ideologen.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Was macht diese Ideologen aus?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Ideologen stecken tief in ihren extremistischen Auslegungen drinnen. Das Rampenlicht und der Einfluss, den sie auf andere Menschen haben, sind ihr Lebenselixier. Deshalb ist bei ihnen eine Deradikalisierung so schwierig. Man kann nur versuchen, ihren Drang nach Aufmerksamkeit und Energie in eine andere Richtung zu lenken und darauf aufpassen, dass sie niemanden beeinflussen. Sie selbst sind \u00fcbrigens meistens nicht nach Syrien gefahren.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Laut Berichten sollen auch Imame in \u00d6sterreich f\u00fcr den IS geworben haben.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Es handelte sich dabei um selbst ernannte Imame, die zum Teil im Ausland studiert haben, etwa in Saudi-Arabien.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Was kann gegen solche Manipulationen getan werden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Ausbildung der Imame in \u00d6sterreich muss weiter gest\u00e4rkt werden. Auch eine st\u00e4rkere Kooperation mit den L\u00e4ndern und offiziellen islamischen Gemeinschaften auf dem Westbalkan ist notwendig, denn dort ist man mit \u00e4hnlichen Problemen konfrontiert. Die extremistischen Auslegungen des Islams kommen ja nicht aus Europa, sondern aus dem Ausland und sind oft gepaart mit einem gut finanzierten und modernen Angebot. Die meisten islamischen Gemeinschaften in den westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern sind zu schwach, um sich gegen diese starken ausl\u00e4ndischen Einfl\u00fcsse zu wehren.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Welche Gr\u00fcnde gibt es daf\u00fcr?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Einerseits werden die ans\u00e4ssigen islamischen Gemeinschaften von vielen Staaten schlechter behandelt als andere religi\u00f6se Gemeinschaften. Andererseits ist ihr Angebot, gerade f\u00fcr junge Leute, auch nicht modern genug. Die Imame der offiziellen Glaubensgemeinschaften waren f\u00fcr die sp\u00e4ter Radikalisierten oft langweilig, vieles war auch nicht auf Deutsch. Daher haben sie sich den spannenderen, den radikaleren Imamen zugewandt.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Haben die R\u00fcckkehrer einen reum\u00fctigen Eindruck gemacht, als Sie sie befragt haben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Ja. Nat\u00fcrlich war die Art und Weise, wie sie die Vergangenheit verarbeitet haben &#8211; oder auch nicht -, unterschiedlich. Manche waren mit ideologischen Widerspr\u00fcchen besch\u00e4ftigt, andere mit dem eigenen Leid und dem Schuldgef\u00fchl, Angeh\u00f6rige, die sie mitgenommen haben, diesen Gefahren ausgesetzt zu haben. Manche haben sich von der Religion komplett distanziert, andere waren daran interessiert, mehr \u00fcber den &#34;normalen&#34; Islam zu erfahren. Und andere wiederum wollten das Ganze einfach vergessen und wieder in ihr altes Leben zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Wie gef\u00e4hrlich sind die R\u00fcckkehrer f\u00fcr \u00d6sterreich?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Bei den R\u00fcckkehrern muss eine Risikobewertung durchgef\u00fchrt werden. Man muss sich unter anderem vergewissern, dass sie nicht gezielt vom IS ausgebildet und nach Europa zur\u00fcckgeschickt worden sind. Meiner Meinung nach sind sie prinzipiell aber weniger gef\u00e4hrlich als jene Personen, die sich radikalisieren und im Inland bleiben, oder jene, die hinfahren wollten und daran gehindert worden sind.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Warum?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die meisten Auslandsk\u00e4mpfer sind nicht nach Syrien gefahren, weil sie gezielt etwas gegen \u00d6sterreich unternehmen wollten. Sie wollten in Syrien etwa beim Aufbau des Islamischen Staates helfen und wurden dort in vielerlei Hinsicht entt\u00e4uscht. Anders ist das bei den &#34;homegrown terrorists&#34;, also den Extremisten, die nicht nach Syrien gefahren sind oder fahren konnten. Bei ihnen besteht eher die Gefahr, dass sich ihre Aktivit\u00e4ten gegen \u00d6sterreich richten.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Kann die Resozialisierung der IS-Anh\u00e4nger gelingen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Die Resozialisierung ist alternativlos. Die Menschen k\u00f6nnen nicht f\u00fcr immer eingesperrt werden und es fehlen die Ressourcen, um sie nach der Entlassung zu beobachten. Rehabilitation- und Reintegrationsma\u00dfnahmen sind ja auch bei anderen Insassen \u00fcblich.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Wie stehen die Chancen daf\u00fcr?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Sie stehen gut, wenn man die Person in eine Besch\u00e4ftigung und in ein normales soziales Netz bringt. Meistens ist das die eigene Familie, die von der Ausreise meistens nichts wusste. Es muss vor allem vermieden werden, dass die Person wieder in radikalen Kreisen landet. Entscheidend ist dabei auch die psychologische Betreuung der R\u00fcckkehrer: Sobald sich die Menschen beim Gespr\u00e4ch ge\u00f6ffnet haben, war klar zu beobachten, wie belastend das Erlebte f\u00fcr sie war.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Wohin wird sich der Salafismus in \u00d6sterreich in n\u00e4chster Zeit entwickeln?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Derzeit tauchen neue Gruppen von Salafisten auf. Sie gehen viel unterschwelliger als der IS vor und \u00e4hneln in ihrem Auftreten ein bisschen den Identit\u00e4ren. Sie geben sich jung und modern, bauen auf den Stra\u00dfen St\u00e4nde auf und sprechen die Menschen direkt an. Offiziell distanzieren sie sich von Gewalt und zeigen sich gesetzestreu. Zugleich aber verbreiten sie definitiv salafistische Inhalte.<\/p>\n<p class=\"em_text\"><strong><em>Propagieren diese Gruppen auch den Dschihad?<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"em_text\">Das wird sich zeigen. Diese Form von Salafismus verbreitet sich erst langsam. Wir stehen noch am Anfang.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/oesterreich\/2050847-Neue-Salafisten-agieren-unterschwelliger.html?fbclid=IwAR38dpRdcLLfp7IciMV-1p_QHLucJFbk3nO0nf_qV65kOcJVc7kRZ6ao6Hg\">Link zum Artikel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Salafisten agieren unterschwelliger Extremismusforscherin Daniela Pisoiu sprach in \u00d6sterreich mit inhaftierten Anh\u00e4ngern des Islamischen Staates. Im Interview erz\u00e4hlt sie von Auslandsk\u00e4mpfern, ihren Resozialisierungschancen und neuen Formen des Salafismus. Es war eine gewaltige Faszination, die der Islamische Staat (IS) auf seine Anh\u00e4nger in Europa aus\u00fcbte. 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