{"id":3493,"date":"2020-10-14T10:18:42","date_gmt":"2020-10-14T08:18:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oiip.ac.at\/?p=3493"},"modified":"2020-10-14T10:18:42","modified_gmt":"2020-10-14T08:18:42","slug":"oegfe-und-oiip-erhalten-zuschlag-fuer-eu-projekt-zu-westbalkan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oiip.ac.at\/en\/news\/oegfe-und-oiip-erhalten-zuschlag-fuer-eu-projekt-zu-westbalkan\/","title":{"rendered":"\u00d6GfE und oiip erhalten Zuschlag f\u00fcr EU-Projekt zu Westbalkan"},"content":{"rendered":"<p class=\"untertitel\"><strong>Start des Erasmus+ Jean-Monnet-Netzwerk-Projekts zu Europ\u00e4isierung, Demokratisierung und St\u00e4rkung der Zivilgesellschaft am Westbalkan<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\"><i>Wien (OTS)<\/i> &#8211; <i>\u201eLetzte Woche hat die EU-Kommission ihre Berichte zum Erweiterungsprozess und einen ambitionierten Investitionsplan von 9 Milliarden Euro als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Westbalkanstaaten vorgestellt. Umso mehr freuen wir uns vor diesem Hintergrund, gr\u00fcnes Licht f\u00fcr unser EU-Projekt <\/i>\u201a<i>Western Balkan 2 EU\u2018 erhalten zu haben. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit insgesamt 17 Partnern aus 16 L\u00e4ndern, die europ\u00e4ische Perspektive der L\u00e4nder des Westbalkans und insbesondere den Dialog mit der Zivilgesellschaft, Pluralismus, die soziale Dimension und Rechtsstaatlichkeit in der Region zu f\u00f6rdern\u201c<\/i>, erkl\u00e4rt Paul Schmidt, Generalsekret\u00e4r der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Europapolitik (\u00d6GfE).<\/p>\n<p class=\"text\">Das Projekt \u201cEuropeanisation meets democracy from below: The Western Balkans on the search for new European and democratic Momentum &#8211; WB2EU\u201d wurde nach einem mehrmonatigen Bewertungsprozess durch ein Evaluierungskomitee der Europ\u00e4ischen Kommission mit 93 von 100 m\u00f6glichen Punkten als Erasmus+ Jean-Monnet-Netzwerk-Projekt f\u00fcr eine EU-Kofinanzierung ausgew\u00e4hlt. Insgesamt wurden \u00fcber diese Projektschiene europaweit 360 Antr\u00e4ge von 1.447 g\u00fcltigen Einreichungen als f\u00f6rderungsw\u00fcrdig befunden. Die Projektlaufzeit ist mit drei Jahren von 1. September 2020 bis 31. August 2023 anberaumt. Neben dem Projekttr\u00e4ger \u00d6GfE und dem \u00d6sterreichischen Institut f\u00fcr Internationale Politik (oiip), den beiden Initiatoren, umfasst das hiermit gegr\u00fcndete Netzwerk renommierte Think Tanks, NGOs und Universit\u00e4ten aus den sechs Westbalkanl\u00e4ndern (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien) und den EU-Mitgliedsl\u00e4ndern Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Rum\u00e4nien.<\/p>\n<p class=\"text\"><i>\u201eEin zentrales Anliegen der Gruppe ist es, soziale Inklusion sowie die Vision von gerechten und demokratischen Gesellschaften in der Region zu unterst\u00fctzen, weshalb wir in unserem Projektnetzwerk die Bottom-up-Perspektive und das demokratische Engagement der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger st\u00e4rken wollen<\/i>\u201c, betont Vedran D\u017eihi\u0107, Senior Researcher am oiip.<\/p>\n<p class=\"text\">Lokale, progressive und emanzipatorische Bewegungen, alternative Stimmen und Kr\u00e4fte aus der Bev\u00f6lkerung, die aus voller \u00dcberzeugung europ\u00e4isch und pro-demokratisch sind, sollen verst\u00e4rkt mobilisiert und in das Projekt eingebunden werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf junge Menschen gerichtet sein wird. Zudem sollen Junior und Senior Researcher, VertreterInnen der Zivilgesellschaft sowie von EU-Institutionen, Stakeholder, Entscheidungstr\u00e4gerInnen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene l\u00e4nder\u00fcbergreifend vernetzt werden.<\/p>\n<p class=\"text\">Das \u201eWB2EU-Netzwerk\u201c hat sich zum Ziel gesetzt, zu klar definierten Themen \u00d6ffentlichkeit zu schaffen und verst\u00e4rkt zu kooperieren, aber auch die Projektergebnisse grenz\u00fcberschreitend zur Diskussion zu stellen. Inhaltlich ist das interdisziplin\u00e4re Projekt in drei Phasen unterteilt, die den thematischen Schwerpunkten entsprechen &#8211; der Frage von Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit, der sozialen Dimension sowie der Demokratisierung \u201evon unten\u201c. Von diesen Themenbl\u00f6cken sollen verschiedene Aspekte untersucht und beleuchtet werden.<\/p>\n<p class=\"text\">Die Aktivit\u00e4ten beinhalten unter anderem \u00f6ffentliche Diskussionsveranstaltungen, \u201cIdeas go public Labs\u201c sowie eine Summer School in verschiedenen Projektpartnerl\u00e4ndern, eine Vielzahl an Policy Briefs und eine abschlie\u00dfende Buchpublikation. Der Kick-off zum Projekt soll noch diesen Herbst in Wien stattfinden.<\/p>\n<p class=\"text\"><i>\u201eMit \u201aWestern Balkan 2 EU\u2018 wollen wir einen Beitrag leisten, das europ\u00e4ische Momentum f\u00fcr den Westbalkan wieder zu finden und in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung st\u00e4rker zu verankern, nachhaltige Netzwerke zu schaffen sowie die Zivilgesellschaft breit einzubeziehen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende Herausforderung, der wir uns &#8211; trotz COVID-19 &#8211; mit gro\u00dfem Enthusiasmus und Engagement stellen werden\u201c,<\/i> so Schmidt abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20201014_OTS0017\/oegfe-und-oiip-erhalten-zuschlag-fuer-eu-projekt-zu-westbalkan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link zur Presseaussendung<\/a><\/p>\n<p><strong>R\u00fcckfragen &amp; Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">Mag. Paul Schmidt<br \/>\n\u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Europapolitik<br \/>\nTel.: (+43-1) 533 49 99<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/email\/paul.schmidt\/oegfe.at\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">paul.schmidt@oegfe.at<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/twitter.com\/_PaulSchmidt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/twitter.com\/_PaulSchmidt<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oegfe.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.oegfe.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Start des Erasmus+ Jean-Monnet-Netzwerk-Projekts zu Europ\u00e4isierung, Demokratisierung und St\u00e4rkung der Zivilgesellschaft am Westbalkan Wien (OTS) &#8211; \u201eLetzte Woche hat die EU-Kommission ihre Berichte zum Erweiterungsprozess und einen ambitionierten Investitionsplan von 9 Milliarden Euro als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Westbalkanstaaten vorgestellt. 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