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 chen-und-rechtsnationalistischen-parteien-und-bewegungen-europas/
SUMMARY:Das Russlandbild in den rechtspopulistischen und rechtsnationalisti
 schen Parteien und Bewegungen Europas
DESCRIPTION:Seit einiger Zeit sind vermehrt Annäherungstendenzen zwischen 
 rechtspopulistischen bzw. - nationalistischen Kräften in Europa auf der e
 inen und der russischen Regierung auf der anderen Seite zu beobachten. Die
  große Schnittmenge zwischen beiden Seiten ist der Ideologiemix aus Kultu
 rrassismus (v.a. gegenüber der muslimischen Welt) und der anti-westlichen
 \, illiberalen Einstellungsmustern\, und zwar unter Betonung von Identitä
 t und nationaler Eigenständigkeit. Russland scheint für die europäische
  Rechte in diesem Zusammenhang eine Blaupause zu sein\, um die Gunst der S
 tunde zu nutzen und angesichts der instabilen Weltlage eine autoritäre We
 nde einzuleiten. So paradox es klingt: Gegen die gemeinsamen Feinde\, sei 
 es die "amerikanisch-jüdische Finanzelite" oder die muslimischen Einwande
 rer\, scheint ein transnational organisierter Kultur- und Ethnonationalism
 us für viele rechte Kräfte ein attraktiver Weg zu sein. Als Kennzeichen 
 der russisch-europäischen Zusammenarbeit im rechtsnationalistischen Spekt
 rum sind insbesondere zu nennen: Eine intensive "Besuchsdiplomatie" zwisch
 en Parteivertretern etwa der FPÖ und Einiges Russland\, Indizien für Fin
 anzspritzen der Kremelpartei an rechtsextreme Kräfte in Europa sowie Dest
 abilisierungsversuche gegen den "westlich-liberalen Mainstream" mittels ge
 meinsamer Propaganda. Die ehemals fest etablierte Russlandkritik innerhalb
  der europäischen Rechten scheint durch die neuen Deutungsmuster wie wegg
 espült. Es bleibt abzuwarten\, ob diese neue Einigkeit von Dauer ist oder
 \, bedingt durch politische Ereignisse wie der Flüchtlingskrise\, "nur" o
 pportunistischer Natur ist\, etwa auch um partikulare Partei- und Machtint
 eressen zu verfolgen.\nDie Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hi
 er\n\nPodiumsdiskussion mit:\nMag. Bulcsú Hunyadi\nPolitical Capital Inst
 itute in Budapest\nDr. Bernhard Weidinger\nDokumentationsarchiv des öster
 reichischen Widerstandes (DÖW)\n\nModeration:\nDr. Daniela Pisoiu\nÖster
 reichisches Institut für Internationale Politik\n\nDonnerstag\, 22. Juni 
 2017\n17:00 – 18:30 Uhr\n\nÖsterreichisches Institut für International
 e Politik - oiip\nBerggasse 7 | 1090 Wien\n\nIn Kooperation mit dem Bundes
 ministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS).\n\nProgramm
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