Westbalkan: Risiko, Macht und Chancen in einer sich wandelnden europäischen Ordnung
oiip Academy
Westbalkan: Risiko, Macht und Chancen in einer sich wandelnden europäischen Ordnung
1. Dezember 2026 – 2. Dezember 2026
Hybrid (Präsenz mit Online-Option)
Zwei Tage zu den politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Kräften, die den Westbalkan prägen, von der europäischen Integration und der Verlässlichkeit der Institutionen bis zu Energie und kritischen Rohstoffen. Anhand von Fallbeispielen und einer Szenarioübung für Entscheidungsträger:innen bewerten die Teilnehmenden politische Risiken und entwickeln strategische Handlungsoptionen für Regierungen, Unternehmen und Investor:innen.
1.–2. Dezember 2026
Format: HYBRID (Teilnahme vor Ort und online möglich)
Teilnahmegebühr: € 900.- für Berufstätige / € 500.- für Studierende (beide Tage)
Kurssprache: Englisch
Facilitators: Vedran Dzihic (Senior Researcher am oiip), Gazela Pudar Drasko (Direktorin des Instituts für Philosophie und Gesellschaftstheorie, Belgrad, Serbien), Branimir Jovanovic (Senior Economist, Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, wiiw), Wolfgang Petritsch (Präsident des oiip, ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina), Dennis Miskic (Journalist und Aktivist) und Teodora Janic (IDEMO)
Tag 1 · 1. Dezember 2026
Politik, Sicherheit und Institutionen
Kann Europa den Westbalkan im Westen verankern? Der erste Tag untersucht, wie die jüngsten Wahlen in Serbien und Bosnien und Herzegowina die europäische Integration, autoritäre Tendenzen und politische Risiken prägen. Er beleuchtet das veränderte sicherheitspolitische Umfeld der Region und zeigt, wie Informalität, schwache Institutionen und Herausforderungen im Bereich Rechtsstaatlichkeit unternehmerische Entscheidungen beeinflussen. Ein abschließendes Kamingespräch mit Wolfgang Petritsch widmet sich der Europäisierung und rechtsstaatlichen Reformen, insbesondere mit Blick auf österreichische Unternehmen, die in der Region investieren.
Tag 2 · 2. Dezember 2026
Geoökonomie, Ressourcen und Zukunftsszenarien
Der zweite Tag fragt, was eine sich verändernde transatlantische Ordnung für eine Region bedeutet, die auf US-Sicherheitsgarantien, europäische Integration und externes Kapital angewiesen ist. Er behandelt Energiesicherheit und kritische Rohstoffe sowie die Rolle von Diaspora, Talenten und Start-up-Ökosystem. In einem abschließenden Szenario-Workshop vergleichen die Teilnehmenden vier regionale Zukunftsbilder für 2030/2035 (Beschleunigte europäische Integration, Gesteuerte Stagnation, Autoritäre Stabilität und Geopolitische Fragmentierung), bewerten deren Kosten und Risiken und erarbeiten konkrete nächste Schritte für ihre Organisationen.
Teilnahme und Zahlung
Teilnahmegebühr für beide Tage: €900 für Berufstätige, €500 für Studierende. Hybrid-Veranstaltung (Präsenzteilnahme mit Online-Option); begrenzt auf 25 Teilnehmende.
Veranstaltungsort
oiip, Währinger Straße 3/12, 1090 Wien, Österreich
Stornobedingungen
- Mindestens 14 Tage vorher: volle Rückerstattung.
- 7–13 Tage vorher: 50 % Rückerstattung.
- Weniger als 7 Tage vorher: keine Rückerstattung.
Bereitgestellte Materialien: Executive Handbook, Data Handbook, REFLECTIONS-Magazin und eine kuratierte Quellenliste.