Workshop: Friedens- und Sicherheitsbildung an Österreichs Schulen
21.01.2026
14:00 - 16:30
oiip
Währinger Strasse 3/12, 1090 Wien
Seit der Intensivierung des Angriffskriegs auf die Ukraine ist das Thema „Sicherheit“ omnipräsent. In der öffentlichen Debatte geht es dabei oft vor allem um die militärische Verteidigung Österreichs. Sicherheit darf jedoch keineswegs allein militärisch gedacht werden: Ein “wehrhaftes” Land benötigt eine starke Demokratie. Dazu gehört, dass die Bevölkerung und insbesondere junge Menschen sicherheitsrelevante Themen kritisch einordnen, unterschiedliche Perspektiven verstehen und Informationen reflektiert bewerten können.
Vor diesem Hintergrund ist unser Projekt SEEDS entstanden, das wir gemeinsam mit EDUCULT und SYNYO und in Kooperation mit dem Bildungs– und dem Verteidigungsministerium umsetzen. Hierbei beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie Sicherheits– aber auch Friedensbildung nachhaltig an österreichischen Schulen verankert werden kann.
Nach Gesprächen mit Schüler:innen, Lehrkräften sowie Expert:innen aus dem Bildungsbereich sind wir nun dabei, ein Toolkit für Lehrkräfte mit konkreten Unterrichtsmaterialien zu diesen Themen zu erstellen.
Und hier brauchen wir Ihre Expertise!
Die Teilnahme am Workshop ist sowohl vor Ort als auch online möglich:
https://us06web.zoom.us/j/81685220456?pwd=1mVOrjs4ZYnGEQR6l5V7MP8aqd22ka.1
Wofür:
Im geplanten Workshop möchten wir das Toolkit gemeinsam mit Ihnen diskutieren und insbesondere ein Modul zur Sicherheitsbildung (Konkreter wirds um die praktische Anwendung des Konzepts der “Versicherheitlichung” gehen) mit Ihrer Expertise weiterentwickeln. Außerdem soll Raum für Austausch entstehen: Wie können Frieden und Sicherheit jungen Menschen differenziert vermittelt werden? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Und welche (empfehlenswerten) Ansätze gibt es bereits, die wir mit dem Toolkit bewerben könnten?
Gerne teilen wir dabei auch unsere Learnings aus der Zusammenarbeit mit den Ministerien – vielleicht eine hilfreiche Inspiration für Ihre eigenen Projekte.
Die Veranstaltung wird durch die freundliche Unterstützung der Anna Lindh Stiftung und der Universität für Weiterbildung Krems ermöglicht.


Registrations
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