Wie gelingt ein solidarisches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft?
Zum 30-jährigen Jubiläum des Integrationshauses widmet sich die neue Fachpublikation genau diesen Fragen.
Mit „Flüchten – Ankommen – Bleiben. Solidarische Perspektiven“ veröffentlicht das Integrationshaus eine pointierte, praxisnahe Fachpublikation, die sich bewusst in aktuelle politische Debatten einmischt. Im Zentrum steht die Forderung nach einem menschenrechtsbasierten Zugang zu Flucht und Migration – in deutlichem Kontrast zur zunehmend restriktiven Linie vieler europäischer Staaten. Flüchten. Ankommen. Bleiben. Drei Wörter, die wie Kapitel eines Lebens klingen und zugleich politische Zustände beschreiben.
Die Fachpublikation des Integrationshauses, erschienen im Residenz Verlag, versammelt Stimmen, die über Grenzen hinausdenken: Wissenschafter*innen, Praktiker*innen, Betroffene. Es ist kein Fachbuch im engeren Sinn, sondern ein gesellschaftliches Panorama. Es erzählt von Empathie als demokratischer Praxis (Judith Kohlenberger), von gelebter Teilhabe im Bildungsbereich (Verena Blaschitz, Seyran Bostancı) und vom Mut, Solidarität neu zu definieren (Erol Yildiz, Daniela Ingruber). Insgesamt 30 Beiträge unterschiedlicher Autor*innen vereinen Best-Practice-Beispiele mit praxisnahen Handlungsempfehlungen und richten den Blick auf ein solidarisches Miteinander in einer postmigrantischen Gesellschaft.